Energielagebericht Juni 2026


Aktuell zeigen sich in der Zeitenergie sehr deutlich Gefühle und Energien von Trennung. Es geht um Ebenen, in denen bestimmte Welten nicht wirklich gut miteinander verbunden werden können. Im Zentrum steht dabei immer die eigene Energie: die eigene Energie in Resonanz zu dem, was gerade stattfindet, und die Frage, wie sie möglichst harmonisch und integriert in Fluss kommen kann.

Die Ausdehnungen sind im Moment nicht nur intensiv, sondern auch die Integrationen werden richtig intensiv und im positivsten Sinne gepusht. Gleichzeitig tauchen, wie meistens, Energien auf, die dieser Entwicklung entgegenstehen.

 

Was sich dabei besonders zeigt, sind Einengungen, die letzten Endes die Lichtausdehnung behindern. Dort, wo die Energie eigentlich weiter und freier fließen sollte und prinzipiell könnte, entsteht eine Verengung, die diesen Fluss einschnürt.

Es handelt sich um sehr alte Begrenzungsenergien des Mangels, und diese haben einen massiven Einfluss auf die Hauptdynamiken dieser Zeit: die Wechsel zwischen intensiv positiven Phasen und dann wieder von jetzt auf gleich negativen Phasen. Nach einer kurzen Erholungsphase geht es dann wieder ins Positive. Der Rhythmus der persönlichen Energie wird dadurch sehr stark beeinflusst.

 

Mangel ist dabei ein weit gefasster Begriff, so wie Fülle als Gegenpol ebenfalls weit gefasst ist. Diese Einengungen können theoretisch überall auftauchen. Häufig zeigen sie sich zwischen Kronenchakra und drittem Auge, direkt am dritten Auge, zwischen Kehlkopf und Herzchakra beziehungsweise im Bereich des hohen Herzchakras, besonders häufig aber zwischen Solarplexus und zweitem Chakra.

 

Gerade die Struktur zwischen Solarplexus und zweitem Chakra zeigt sich zurzeit besonders oft. Sie bewirkt eine Stauung der Positivitätsenergie. Die Lichtenergie ist zwar da, man spürt sie, erlebt sie und fühlt die Positivität, aber die Selbstverständlichkeit im Fluss der Erdung wird behindert.

Auch zwischen Kronenchakra und drittem Auge zeigt sich diese Energie häufig. Viele Menschen haben derzeit oben einen riesigen Trichter von Lichtanbindung, Lichtaufnahme und massiv positiv aufgenommenen Energien. Gleichzeitig kann diese Energie nicht wirklich ins irdisch-menschliche Mentale vordringen. Dadurch entsteht ein Zwei-Welten-Erleben zwischen spiritueller Energie und mentaler Energie.

 

Die haltende Wirkung dieser Energiestrukturen kann zu Enterdung führen oder Erdung massiv behindern, blockieren oder negativ beeinflussen. Eigentlich geht es darum, getrennte Ebenen miteinander zu verbinden, ineinanderfließen zu lassen und wieder ein Ganzes entstehen zu lassen.

Deshalb sind zurzeit diese Zwei-Welten-Ebenen so intensiv. Ebenso die starken Wechsel zwischen Positivität und Negativität, zwischen tiefem Einklang und dem Gefühl völliger Trennung, zwischen großer Verbundenheit und dem Erleben, abgeschnitten zu sein, zwischen Weisheit und plötzlich sehr engen Gedankenstrukturen. Genau diese Wechsel sind derzeit sehr massiv und intensiv.

Wenn sich diese Strukturen lösen, entsteht eine Grundenergie von Verbundenheit, eine Grundenergie von Einklang und eine Grundenergie von Stabilität in der Erdung. Für die derzeitige Zeitenergie ist das besonders ideal und sinnvoll, weil es eine tiefere Integration von Licht ermöglicht und die Energie wieder harmonischer fließen lässt.

 

Von der Grundenergie her ist es eine starke Zeit der Integration und Manifestation. Die Manifestationsebenen sind derzeit massiv im Vordergrund. Es ist eine gute Zeit für Manifestation, vor allem in den großen Feldern, also in übergeordneten spirituellen Energien, die geerdet werden können. Damit sind nicht alltägliche Manifestationen wie ein Parkplatz gemeint, sondern große, helle, lange genährte Lichtenergien, die jetzt in die Erdung kommen können.

Auch übergeordnete Sehnsuchtsenergien können in diesem Zusammenhang berührt werden, allerdings oft über das Erleben ihrer noch nicht vollständigen Erfüllung. Die Energie läuft zwar im senkrechten Energiestrom, hat aber Auswirkungen auf den horizontalen Energiestrom. Dort erzeugt sie Eindellungen, Einbuchtungen oder innenliegende Trennungsmembranen, Trennungsschichten und Trennungsfelder. Dadurch kann das Gefühl entstehen: Ein Teil ist bereits in Erfüllung, aber eben noch nicht ganz.

 

Das erzeugt Zwischenebenen des Erlebens. Es fühlt sich eigentlich schon sehr gut an und gleichzeitig noch nicht vollständig. Es ist eigentlich schon lichtvoll und doch noch nicht ganz da. Genau diese Wechsel im Erleben, im Empfinden und teilweise auch im Manifestieren sind stark von diesen Strukturen betroffen. Unterbewusst und unterschwellig wird hier viel manifestiert, und diese Ebenen sind derzeit besonders aktiv.

Die Auswirkungen können sich auch überall im Körper bemerkbar machen. Kopfdruck, ziehende Kopfschmerzen oder das Gefühl, als ob von oben Druck kommt, als ob ein Deckel oder eine Haube aufliegt oder als ob der Zugang nach oben blockiert ist, können durch diese Energiephänomene entstehen.

 

Außerdem kann es zu abhebenden Gedankenspiralen, abhebenden Emotionalspiralen und zu Schwankungen zwischen Motivation und Frustration kommen. Erst ist Kraft, Energie und Handlung da, und dann kommt plötzlich Frust oder das Gefühl, wieder gegen die Wand gefahren zu sein.

Diese Dynamiken können natürlich auch andere Gründe haben, aber genau solche Wechsel werden unter anderem von aktuellen festen Trennungsstrukturen ausgelöst. Sie sind derzeit eine starke Grundenergie in verschiedensten Varianten. Mental sind sie schwer zu verstehen und energetisch schwer zu erfühlen, weil man oft nur die Resultate wahrnimmt, aber nicht wirklich den Grund. Fragen wie: „Was ist der Hintergrund davon?“ oder „Wozu dient mir das?“ sind bei diesen Strukturen oft schwierig zu beantworten.

 

Die aktuelle Zeitenergie treibt diese Muster an die Oberfläche, weil innerhalb der Aura eine starke Positivitätsausdehnung stattfindet. Von tief innen heraus entsteht eine Energieausdehnung, und genau dadurch werden diese alten Begrenzungsstrukturen sichtbar.

Übergeordnet werden in dieser Phase Stabilität und Zentrierung geschult: die Fähigkeit, sich selbst als Energiewesen in einer positiven Ausrichtung auf das Licht stabil zu halten. Es geht darum, wie leicht man sich von auftauchenden Reaktionen aus der Bahn oder aus dem Fokus ziehen lässt und wie gut man den Fokus auch langfristig halten kann, selbst wenn es unangenehm wird.

Dieses Muster ist in der Bewusstseinsarbeit und in der Bewusstseinsentwicklung immer wichtig, weil es in der Energiearbeit immer wieder auftaucht: Man möchte irgendwo lichtvoll hin, und das, was sich zeigt und dem entgegensteht, ist in der einen oder anderen Form nicht angenehm.

 

Der Fokus auf die Lichtkraft des inneren Kindes stärkt diese Qualität innerhalb der Aura und lässt Humor als lichtvolle Kraft präsenter werden.

Eine besonders deutliche Bewegung zeigte sich in den letzten Wochen, vor allem in der vergangenen Woche. Die Energie der letzten zwei Wochen war intensiv, die letzte Woche noch einmal besonders. Es war eine Grundschwingung, in der emotional sehr viel im Wandel war, gereinigt wurde und sich aus den Grundenergien heraus geklärt hat.

 

Nicht alle Menschen waren gleichermaßen betroffen, aber unglaublich viele reagierten mit körperlicher Schwere, körperlicher Erschöpfung und mit Phasen zwischen totaler Klarheit und Wachheit einerseits und plötzlichen Energieeinbrüchen mit großer Müdigkeit und Schwerfälligkeit andererseits.

Diese Schwankungen waren zu einem großen Teil Zeitenergie. Etwa achtzig Prozent davon waren der Zeitenergie der letzten Woche zuzuordnen. Gleichzeitig stand dahinter eine sehr starke positive Kraft der Lichttransformation. Die Schwere, Erschöpfung oder geistig-körperliche Schwerfälligkeit waren deshalb nicht als negatives Zeichen zu verstehen, sondern als Ausdruck einer intensiven Lichttransformation und einer emotionalen Klärung aus den Grundenergien heraus.

 

Insgesamt zeigt sich damit eine Zeitqualität, in der Ausdehnung und Integration stark vorangetrieben werden, während gleichzeitig die Energien sichtbar werden, die dieser Ausdehnung entgegenstehen. Trennung, Einengung, Benebelung, alte Verdichtungen und schwankende Zustände treten nicht deshalb auf, weil die Energie schlechter wird, sondern weil sehr viel Licht, Klärung und Integration in Bewegung ist.

Die aktuelle Zeit fordert daher vor allem Fokus, Erdung, Zentrierung und Geduld. Sie unterstützt das Lösen von Trennungsenergien, das Bearbeiten von Einengungen, das Erkennen alter Begrenzungsstrukturen und das Stabilisieren der eigenen Lichtausrichtung. Gleichzeitig eröffnet sie eine stärkere Verbindung zur Lichtkraft und zu den Qualitäten des inneren Kindes, beispielsweise zu Humor, sowie zu einer klareren und festeren Erdung über die Füße.

 

Das Wesentliche ist, die eigenen Reaktionen nicht als Fehler oder Rückschritt zu bewerten. Wenn körperliche Schwere, Erschöpfung, diffuse Zustände, Druckgefühle, innere Trennung oder starke Wechsel zwischen Klarheit und Müdigkeit auftreten, kann das ein Ausdruck der aktuellen Zeitenergie sein. Gerade dann ist es wichtig, den Fokus auf das zu halten, was energetisch guttut, gut ist und richtig ist, und die eigene Lichtenergie immer wieder bewusst in die Erdung zu bringen.

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